
aktive Wirkstoffe :
Minoxidilsulfat 4%
Adenosin
Sophora Flavescens Extrakt
Creatin Ethyl Ester
Cepharanthine
Cyanocobalamin (Vitamin B12)
Ketoconazol
Antioxidantien : Ascorbinsäure (Vitamin C), Gamma Tocopherol (Vitamin E)
Vehikel :
beschichtete PG-Liposome aus hochwertigem Phosphatidylcholin
Propylen Glykol (PG) 10%
Carrageenan
Doppelt destilliertes Wasser
Konsistenz : flüssig
Anwendung : Benetzen Sie die entsprechenden Kopfhautregionen 1 bis 2 mal täglich und massieren sie das Tonikum sanft ein. Das Produkt wird von der Haut sehr schnell absorbiert und hinterlässt keinen sichtbaren Rückstand. Um jedoch sicher zu gehen, dass ausreichende Absorption stattgefunden hat, sollten Sie das Tonikum mindestens 10 Minuten einwirken lassen, falls Sie vorhaben, ihr Haar nach der Anwendung zu waschen. Die Anwendung sollte kontinuierlich erfolgen.
Lagerung : Lagern Sie das Produkt bei Raumtemperatur.
Produktbeschreibung :
Nanominox©-MS ist nahezu gleich zusammengesetzt wie Nanominox© (bitte lesen Sie dazu den Text von dem Produkt Nanominox©), aber es enthält Minoxidilsulfat anstatt einfachem Minoxidil. Minoxidilsulfat ist der aktive Metabolit von Minoxidil.
Minoxidil ist ein Haarwachstumsförderer, der zuvor zu der aktiven Wirksubstanz Minoxidilsulfat metabolisiert werden muss, bevor es seinen positiven Effekt auf die Vermehrung der dermalen Papilla-Zellen des Haarfollikels und somit auf das Haarwachstum ausüben kann [1].
Im Menschen tragen mindestens 4 Sulfotransferasen zur Sulfatierung des Minoxidils bei [2]. Gemäss dem oben zitierten Experiment von Upjohn, ist Minoxidil Sulfat 14 mal effektiver als gewöhnliches Minoxidil. Wir verwenden 4% Minoxidil Sulfat. Das bedeutet jedoch nicht, daß wir eine zu hohe 56% Minoxidil Konzentration erreichen, da nur ein Bruchteil des Minoxidil Sulfat stabil bleibt in der Lösung.
Die Autoren des Artikels erwähnen auch die Möglichkeit, dass der Unterschied zwischen den Leuten, bei denen gewöhnliches Minoxidil wirkt und jenen Leuten, bei denen Minoxidil nicht wirkt, an einem Unterschied in ihrem Sulfotransferase-Metabolismus in der Haut liegen könnte. Bei Leuten die weniger Sulfotransferase-Aktivität in ihrer Haut haben, würde demnach gewöhnliches Minoxidil weniger gut wirken.
Da jedoch Minoxidilsulfat bereits sulfatiert ist, ist seine Wirkung nicht mehr abhängig von den Sulfotransferasen; deshalb könnten Leute, die auf gewöhnliches Minoxidil kaum ansprechen, mit Minoxidilsulfat Erfolg haben.Die Sulfotransferasen werden auch benötigt um physiologische Wachstumsfaktoren wie HGF zu ihrer sulfatierten Form zu aktivieren. Ausserdem katalysieren zytosolische Sulfotransferasen (ST) die Sulfation von verschiedenen phenolischen Substanzen, Catecholaminen, Thyroid-Hormonen, Steroiden, Medikamenten und Prokarzinogenen, was für gewöhnlich zur Inaktivierung und anschliessenden Ausscheidung/Abbau der Substanz führt. Der Autor von [3] spekuliert, dass Sulfotransferasen vielleicht auch an der Bioinaktivierung von Estrogenen und Androgenen in der Haut beteiligt sind.
Deshalb ist es vielleicht keine gute Idee die Sulfotransferasen von ihren normalen nützlichen Jobs abzulenken, indem man sie mit der Sulfatierung von gewöhnlichem Minoxidil beschäftigt. Durch die Benutzung von Minoxidilsulfat kann man diese eventuellen Nebeneffekte vermeiden.
Minoxidilsulfat ist instabil in wässrigen Lösungen, es wird zu gewöhnlichem Minoxidil hydrolisiert [4]. Wir haben dieses Problem durch die Benutzung von Ethosmen teilweise überwunden. Die Ethosome kapseln das Minoxidilsulfat ein und bewahren es vor dem Abbau zu gewöhnlichem Minoxidil bis zu einem gewissen Grad. Die Verwendung von Ethosomen ermöglicht es uns, unser Produkt mit einem geringen Ethanol-Gehalt und ohne jegliches Propylene Glycol (PG) oder PPG herzustellen, Substanzen auf die einige Leute allergisch reagieren. Um mehr über Ethosome zu erfahren lesen bitte bei dem Produkt Nanominox© nach.
[1] A. E. Buhl, D. J. Waldon, C. A. Baker, G. A. Johnson.
J Invest Dermatol, 1990 Nov;95(5):553-7.
Minoxidil sulfate is the active metabolite that stimulates hair follicles.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=2230218&query_hl=5
[2] R. J. Anderson, P. E. Kudlacek, D. L. Clemens.
Chem Biol Interact, 1998 Feb 20;109(1-3):53-67.
Sulfation of minoxidil by multiple human cytosolic sulfotransferases.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=9566733&query_hl=3
[3] T. P. Dooley.
Exp Dermatol, 1999 Aug;8(4):328-9.
Molecular biology of the human cytosolic sulfotransferase gene superfamily
implicated in the bioactivation of minoxidil and cholesterol in skin.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=10439254&query_hl=24
[4] G. A. Johnson, K. J. Barsuhn, J. M. McCall.
Biochem Pharmacol., 1982 Sep 15;31(18):2949-54.
Sulfation of minoxidil by liver sulfotransferase.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=6958263&query_hl=36
Haftungsausschluss : Nanominox©-MS ist nicht vorgesehen für die Behandlung, Heilung, Diagnose oder Vorbeugung irgendeiner Krankheit. Nanominox©-MS ist kein Medikament. Nanominox©-MS ist ein Kosmetik-Produkt. Dieses Produkt und seine Behauptungen wurden nicht von der FDA begutachtet.
Warnung : Nur äusserlich anwenden. Von Kindern fernhalten. Schwangere und stillende Frauen dürfen das Produkt nicht verwenden.